Kreditkosten, Gebühren, Kosten, Bearbeitungsgebühr und mehr

Im Folgenden erfahren Sie die wichtigsten Kreditkosten auf die Sie beim Kredit bzw. Darlehen aufnehmen oder ablösen achten müssen. Weiterhin finden Sie die verschiedensten Arten von Gebühren bzw. Kostenarten für einen Kredit. So gibt es Kosten und Gebühren für das Anmelden, die Vorbereitung, die Dokumente, evtl. für einen Makler oder die Bearbeitungsgebühr für den Kredit.

Kreditkosten und Gebühren beim Kredit oder Darlehen, Anmeldegebühr, Maklergebühr, Abschlusskosten, Bereitstellungsgebühr, Bearbeitungsgebühr und Dokumentenkosten.

Die Bearbeitungsgebühr beim Kredit ist generell unzulässig!

Generell sind die Gebühren für die Bearbeitung beim Kredit unzulässig. Jedoch werden hier die Banken oder andere Kreditgeber die Kreditkosten in die Zinsen einrechnen. Somit entstehen die Kosten doch und werden auch verrechnet, aber eben über den Zins. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Anmeldegebühr für die Vorbereitung der Dokumente als Kreditkosten

In einer Anmeldegebühr sind die Kreditkosten für die Bearbeitung, die Vorbereitung der Dokumente und die Überprüfung einer Bank bzw. eines Kreditgebers vereint. Es ist ein Sammelbegriff für die Kosten beim Bearbeiten vom Kredit oder Darlehen in Ihrem Namen. Bei einem Ratenkredit gibt es normal weniger Gebühren für die Anmeldung als bei einem Hypothekendarlehen. Trotzdem können auch bei einem Privatkredit hohe Gebühren anfallen. Sie zahlen diese Gebühr für gewöhnlich zum Zeitpunkt der Antragstellung. Weiterhin wird sie nicht erstattet, selbst wenn Sie das Darlehen oder den Kredit nicht erhalten.

Die Gebühr für den Makler

Eine Gebühr für den Makler zahlen Sie, wenn Sie sich nicht an ein Kreditinstitut bzw. eine Bank gewandt haben, sondern einen Kredit bei einem Broker in Auftrag gegeben haben. Die Maklergebühr entsteht hier als Kreditkosten, wenn ein Makler keine Provision erhält oder von den Kreditgebern in seinem Netzwerk unbezahlt bleibt.

Die Gebühr für den Abschluss als Provision für die Vermittlung

Eine Gebühr bzw. Kosten für den Abschluss umfasst im Allgemeinen eine Provision des Kreditgebers, eine Maklergebühr und andere damit verbundene Kosten für den Antrag. Der Begriff Abschlussgebühr stammt eigentlich aus der Immobilienbranche, aber einige private Kreditgeber stellen Ihnen diese Gebühr ebenfalls in Rechnung. Die Abschlussgebühr kann auch in die monatlichen Kosten Ihres Kredits, sprich in die Kreditsumme, eingerechnet worden sein.

Die Gebühr für die Bereitstellung als Kreditkosten

Ein Kredit, der nicht sofort finanziert wird, erzeugt Kosten für die Bereitstellung. Im Allgemeinen soll diese Gebühr die Zinsen ausmachen, die der Kreditgeber für den Darlehens- oder Kreditbetrag in Rechnung stellen könnte. Die Bereitstellungsgebühr kann entweder eine pauschale Gebühr oder ein fester Prozentsatz des Betrags sein, der aus Ihrem ausgezahlten Betrag entnommen wird.

Die Bearbeitungsgebühr deckt die Kreditkosten für die Prüfung vom Kredit

Die Bearbeitungsgebühr wird, ähnlich wie die Gebühr für den Antrag, von den Kreditgebern erhoben, um die Kosten für die Kreditprüfung zu decken. Sie sind in der Regel eine pauschale Gebühr, die aus dem Darlehen- oder Kreditbetrag entnommen wird. Einige Kreditgeber berechnen Ihren Kunden aus Kulanz keine Bearbeitungsgebühr, somit sparen Sie hier Kosten.

Die Gebühr für die Vorbereitung der Dokumente selbst

Ihr Kreditgeber erhebt evtl. eine Gebühr, um die Kosten für die Erstellung von Dokumenten im Zusammenhang mit der Bearbeitung Ihres Darlehens auszugleichen. Dies umfasst den Antrag, Ihre spezifischen Bedingungen und andere Formulare für den Abschluss vom Kredit.

Weitere Infos

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